FDP: Wie geht es weiter mit Wildschweinen in Wismar?

Wegen der unverändert hohen Wildschweinpopulation in der Hansestadt Wismar stellt die Fraktion Liberale Liste – FDP eine Anfrage an die Verwaltung, hierzu der Fraktionsvorsitzende René DOMKE:
„Seit Jahren ist die wachsende Wildschweinpopulation eines der emotionalen Themen bei Stadtteilgesprächen und Grundstückseigentümer und Gartenpächter in den betroffenen Bereichen fühlen sich hingehalten und ärgern sich über die auftretenden Schäden. Nach einer vor Monaten stattgefundenen, aber eher erfolglosen, Jagd ist es still geworden. Nicht jedoch bei den Wildschweinen, die sich noch immer vermehren und verbreiten und auf der Nahrungssuche Vorgärten und Gärten verwüsten. Zudem stellen sie eine Gefahr im Straßenverkehr dar, da die Rotten immer näher auch an dichtbefahrene Straßen herankommen. Eine weitere Gefahr sieht die Fraktion in der zunehmenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest, die nur noch wenige Kilometer von Mecklenburg-Vorpommern entfernt in Brandenburg bereits angekommen ist. Bei unkontrolliert wachsenden Populationen wird sich die tödlich endende Krankheit noch schneller ausbreiten. Also höchste Zeit, einmal nachzufragen, welche Maßnahmen zwischenzeitlich ergriffen wurden oder noch geplant sind. Auch möchte die Fraktion Informationen einholen, wie sich der Tierbestand entwickelt hat und ob die Schäden bezifferbar sind und wie zukünftig eine Ausbreitung eingedämmt werden könnte.“