Strom- und Gaskunden halten EVB am Leben

Anlässlich des vorgelegten Jahresabschlusses 2008 des EVB der Hansestadt Wismar äußert FDP-Fraktionsvorsitzender René Domke: „Der Jahresabschluss 2008 wiederholt, dass die Sparte Verkehrsbetrieb als Teil des EVB nicht überlebensfähig ist. Im Lagebericht räumt die Betriebsleitung selbst ein, dass laufende Betriebsausgaben  – nicht Investitionen – zum Teil vorfinanziert werden müssen und erst zeitverzögert durch die jährliche Gewinnausschüttung der Stadtwerke ausgeglichen werden können.

Die Ausschüttung der Stadtwerke von 1,2 Mio. € tragen alle Kunden für Gas, Wasser und Strom. Die FDP-Fraktion lehnt die Vorlage ab. Der EVB muss sich endlich dem Wettbewerb stellen und bezüglich des defizitären Bereiches Alternativüberlegung anstellen. Wir fordern erneut Kooperation mit dem Landkreis oder die Beteiligung privater Anbieter. Allein 880 T€ wurden in neue Busse investiert, eine Investition, die bei Kooperation und Synergien bei Fuhrparkzusammenlegung vermeintlich war. Denn es fahren ohnehin zu viele leere Busse quer durch Wismar, deren Kapazitäten sinnvoll genutzt werden könnten. Wir fordern, dass die Bürger über Gas- und Strompreise nicht länger millionenschwer zur Kasse gebeten werden, wenn Optionen bestehen, den Bürgern einen günstigeren ÖPNV bei gleicher Leistung anzubieten.“


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