FDP fordert Transparenz im Verfahren Markthalle

Anlässlich der Debatte um das Interessenbekundungsverfahren zur Verpachtung der Markthalle am Alten Hafen der Hansestadt Wismar äußerte sich FDP-Fraktionsvorsitzender René Domke:

„Die FDP begrüßt, dass die Verwaltung nunmehr ein faires Interessenbekundungsverfahren einleitet. Leerstand dieses Objektes hilft der angespannten finanziellen Situation der Hansestadt Wismar nicht.

Dessen Notwendigkeit und Finanzierung ist nach wie vor umstritten. Konkret wird ein Nutzungsentgelt angestrebt, das nach Möglichkeit der finanziellen Belastung der Stadt entspricht. Ausgegangen wird von einer Eigenkapitalverzinsung von 75 TEUR. Man muss kein Prophet sein, um zu wissen, dass bereits diese Pachthöhe in einer Kalthalle kaum zu erwirtschaften sein wird. Jedoch wiegt sich die Stadt in trügerischer Sicherheit, ihre Kosten weitestgehend abdecken zu können. Die FDP fordert eine transparente Offenlegung der Kalkulation sämtlicher Kosten dieses Objektes. Auf welcher Basis ist die Verzinsung berechnet? Ab 2012 muss in der doppischen Rechnung zwingend auch die Abschreibung des Objektes erwirtschaftet werden, weil diese die Stadt belastet. Diese wird in ähnlichen Größenordnungen liegen. Wenn jetzt schon klar ist, dass wir mit diesem Objekt auf Dauer einen finanziellen Klotz am Bein haben, weil eine Kostendeckung nicht erreicht werden kann, so hat doch die Bürgerschaft und haben alle Bürger ein Recht, zu erfahren, welche Kosten auch trotz Bewirtschaftung künftig Monat für Monat und Jahr für Jahr generationenübergreifend für ein Prestigeobjekt dieser Größe aufzubringen sind.“


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