FDP drängt auf Aufklärung bei der energiewirtschaftlichen Ausrichtung der Stadtwerke

Anlässlich des Antrags der SPD-Fraktion zur Einflussnahme auf die Energiepolitik der Stadtwerke äußerte sich FDP-Fraktionsvorsitzender René Domke:

 „Bereits in der März-Sitzung habe ich darauf verwiesen, dass sich vor allem die Stadt und alle Fraktionen der Bürgerschaft fragen lassen müssen, warum die Stadtwerke Wismar keinen Öko-Stromtarif sondern Kernenergie-Mix anbieten. Da helfen auch nachträglich keine Demos gegen die eigene gestrige Überzeugung. Diese Verantwortung müssen wir alle tragen. Insofern erfreut mich die Initiative der SPD-Fraktion. Allerdings geht der Antrag an den falschen Adressaten. Nicht der Aufsichtsrat kann wirklich Einfluss nehmen auf die Geschäftsausrichtung der Stadtwerke. Hier ist als Adressat der Vertreter der Hansestadt in der Gesellschafterversammlung gefragt, der dort Einfluss auf die Geschäftsführung und damit auf die Geschäftsbereiche nehmen kann. Daher ist das Anliegen des Antrags aufzugreifen und ist ein klaren Appell an den Vertreter der Hansestadt Wismar in der Gesellschafterversammlung  der Stadtwerke Wismar GmbH zu formulieren. Nicht wenige Kunden der Stadtwerke Wismar GmbH sind bereits zu anderen Anbietern wegen eines Ökostrom-Tarifes gewechselt. Die Zeit drängt. Entscheidender ist am Ende jedoch die Aufklärung der Bürger, denn ein Tarif macht nur Sinn, wenn er auch vom Verbraucher nachgefragt wird. Daher ist der Appell zu verbinden mit der Forderung nach einer Kampagne der Stadtwerke Wismar GmbH, sich objektiv und aktiver mit dem Thema auseinander zu setzen.“


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